SEPA: Umstellungsaufgaben werden unterschätzt

Nach dem Bundestag hat im März 2013 auch der Bundesrat das SEPA-Begleitgesetz verabschiedet. Damit werden nun definitiv Überweisungen und ähnliche Transaktionen ab Ende Januar 2014 ausschließlich im neuen SEPA-Format ausgeführt. Überweisungen im alten Format werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr dem Konto des Empfängers gutgeschrieben. Von der Umstellung betroffen sind sämtliche Abteilungen eines Unternehmens, die mit bargeldlosem Zahlungsverkehr zu tun haben: etwa IT, Buchhaltung, Vertrieb, Einkauf oder die Personalabteilung.

Allen, die noch keine Information über das seit 2008 bei den Banken eingeführte SEPA-Format gesammelt haben, empfehle ich den folgenden Link zum SEPA-Leitfaden der BITKOM. Hier erhalten Sie über den Download des Dokuments eine gute Übersicht zum neuen einheitlichen Inlandszahlungsverfahren für Überweisungen und den Lastschriftverkehr im erweiterten Euro-Zahlungsraum.

So weist der Hightech-Verband BITKOM Unternehmen und Verbraucher in einer Pressemitteilung vom  April des Jahres eindringlich auf die Folgen des Gesetzes zum einheitlichen Euro- Zahlungsverkehrsraum hin. Laut Umfragen liegt die Zahl der Unternehmen, in denen man sich bereits mit dem neuen elektronischen Zahlungsformaten auseinandergesetzt hat, weit unter 30 Prozent. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf, da der Aufwand in der Aufbereitung der Stammdaten noch weitgehend unterschätzt wird. Außerdem liegt die Verantwortung für die Neugestaltung der Prozesse in der Regel in den Fachabteilungen. Dagegen stellt die reine Einrichtung der technischen Voraussetzungen häufig das geringe Problem dar.

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